Der Braumüller Verlag und seine Zeit
235 Jahre – Eine Verlagschronik

braumueller chronik rechts

 


Am Vorabend der französischen Revolution sucht der aus Salzburg stammende Johann Ritter von Mösle in Wien um eine Konzession für ein Verlags- und Sortimentsgeschäft an, die er am 26. März 1783 auch erhält. Das ist der Beginn einer mittlerweile 235-jährigen Geschichte, auf die der seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts unter dem Namen „Wilhelm Braumüller“ firmierende Verlag zurückblicken kann. Aber wie wurde eines der ältesten österreichischen Verlagshäuser zum Braumüller Verlag, wie man ihn heute kennt? Natürlich durch die Bücher, die in dieser langen Zeit verlegt wurden.


Bernd Schuchter versucht in einer kleinen Verlagschronik einen essayistischen Spaziergang nicht nur durch die Verlagskataloge der letzten zweihundert Jahre, sondern begibt sich auch auf die Spur der gesellschaftlichen Umbrüche der jeweiligen Zeiten, deren Spiegel der Literaturbetrieb immer schon war – und natürlich gerät ein solches Buch zu einem Lob auf das Handwerk des Büchermachens.

184 Seiten. Braumüller Verlag 2018
Halbleinen mit Lesebändchen
ISBN 978-3-99100-251-2

Stimmen zum Buch

„Schuchter legt es wieder als sprachlich souveränen Spaziergang an, quer durch die Zeiten und viele – teils vergessene – Bücher.“
Robert Renk, Wagner einmalig

„Aber klar ist auch: dem populären Sachbuch bleibt der Braumüller Verlag treu – und ein solches ist Bernd Schuchters Chronik. Eine erhellende Geschichtsstunde am Beispiel einer sehr speziellen Branche.“
Ingrid Bertel, ORF Vorarlberg

„Wenn man dann am Ende dieser Passage liest, daß „Wilhelm Braumüller … die verlegerischen Erfolge rund um Weiningers Buch nicht mehr erlebt“, da er „neunzehn Jahre vor dem Erscheinen … am 25. Juli 1884 in Wien (starb)“, so ist das ein treffliches Beispiel für die sprunghafte, so gar nicht chronikalische Darstellung.“
Klaus Schreiber, Informationsmittel (IFB) : digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft

„Ein empfehlenswertes Buch, das auch aus einem idealistischen Gestus heraus gemacht ist.“
Petra Ganglbauer, Gangan Book Reviews